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Die internationale Denkmalschutz-Organisation ICOMOS der Unesco weilte 1984 mit 150 Denkmalspflegern aus 40 Nationen in Obercunnersdorf. Anlass war die Tagung der VII. Generalversammlung in Dresden. Es wurde das hohe Engagement zur Erhaltung und Nutzung der 250 denkmalsgeschützten Umegbindehäuser gewürdigt und die Tatsache, dass die Umgebindehäuser hier in Obercunnersdorf ortsbildprägend als einziges derart geschlossenes Ensemble die Bausubstanz zu 85% des gesamten Ortes ausmachen. Seither trägt der Ort den Beinamen "Denkmalsort".
Das Umgebindehaus ist eine Kombination aus slawischer Blockstube und fränkischem Fachwerk. Um mehr Wohnraum zu schaffen, stellte man um die Blockstube herum Holzbalkenständer, verband diese Ständer mit einem Kopfband oder Rahmen und hatte somit die Blockstube umbunden.
Auf dieser Ständerkonstruktion ruht das Obergeschoß.
Das Umgebindehaus ist das Haus der Oberlausitz. Diese Volksbauweise findet man nur noch hier im Dreiländereck Deutschlands und in den angrenzenden Regionen Polens und Tschechiens.
Eine Besonderheit der Obercunnersdorfer Umgebinde-Häuser ist die Verschieferung der Giebel und Obergeschosse mit blauem und weißem Schiefer. Die Muster zeugen von einer Zeit, in der der Broterwerb in den hiesigen ehemaigen Textilfabriken auch ein bisschen Luxus zuließen. |
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UNESCO.de geehrt Hotel Oberlausitz - Wellnessurlaub und Ferienwohnungen in Obercunnersdorf in Sachsen bieten das Hotel Bergsinn und Restaurant Altes Schützenhaus.
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